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Die Praktika

Das GapYear-Programm von Allianz, Bertelsmann, McKinsey & Company, SAP und Zalando bietet Ihnen die einzigartige Möglichkeit, in einem Jahr praktische Erfahrung bei mehreren internationalen Top-Unternehmen zu sammeln. Aus dem Kreis der Partner wählen Sie zwei bis vier Unternehmen aus, bei denen Sie im Rahmen Ihres GapYears ein Praktikum absolvieren möchten.

Weitere Informationen zu den Praktika

Erfahrungsberichte

Allianz

Name: Malte Otremba
Studium: Doppelbachelor in BWL und Internationalen Beziehungen in St.Gallen
Alter: 25

Nach Abschluss meines Bachelors und vor Beginn meines Masterstudiums hatte ich das Bedürfnis, für einen längeren Zeitraum praktische Erfahrungen zu sammeln, um meine Studieninhalte besser verknüpfen und auch tatsächlich anwenden zu können. Zudem wollte ich herausfinden, in welchem Berufsfeld ich später gerne einmal arbeiten möchte. Da stellte das Gap-Year-Programm mit der Aussicht auf umfassende Einblicke in drei unterschiedliche Top-Unternehmen mit nur einer Bewerbung die ideale Option für mich dar.

Nach erfolgreicher Bewerbung startete mein persönliches Gap Year im September 2013 bei der Allianz, führte mich anschließend zu McKinsey und zum Schluss in das CEO-Office bei Henkel.

Los ging es im Marktmanagement der Allianz am Standort München. Dort arbeitete ich in der Abteilung Kundenkommunikation primär an zwei Großprojekten mit, die sich als äußerst spannend erwiesen. Eines davon hatte zum Ziel, durch eine effizientere sowie zeitgleich umfassendere Kommunikation die Zufriedenheit der Kunden zu erhöhen – eines der strategischen Kernziele der Allianz. Genauer gesagt, sollte der Umgang und die Bearbeitung von Schadensmeldungen optimiert werden. Ich habe es sehr geschätzt, dass ich von Beginn meines Praktikums an sehr eigenverantwortlich arbeiten durfte. Beispielsweise erstellte ich nahezu eigenständig die gesamte Kosten-Nutzen-Abwägung für eines der zwei Projekte. Dabei erhielt ich tiefe Einblicke in die Abläufe sowie das Zusammenspiel innerhalb eines erfolgreichen Großkonzerns. Während dieser Zeit nahm ich auch an Meetings mit Projektleitern sowie Kollegen aus dem Management teil und war dadurch in alle wichtigen Entscheidungen sowie Fortschritte miteingebunden.

Bei der Allianz habe ich eine Unternehmenskultur erlebt, die durch eine offene Zusammenarbeit und einen respektvollen Umgang miteinander geprägt war. Daher habe ich mich immer sehr gut aufgehoben gefühlt. Darüber hinaus wurde mir der Eindruck vermittelt, dass ich jederzeit auf meine ehemaligen Kollegen zugehen könnte, wenn ich mich für einen konkreten Einstieg bei der Allianz interessieren würde oder Unterstützung bei der weiteren Karriereplanung bräuchte. Dank dem Praktikantenbindungsprogramm „Allianz Keep in Touch“, in das ich im Anschluss an mein Praktikum aufgenommen wurde, kann ich auch in Zukunft noch in engem Kontakt mit der Allianz bleiben.

Mein Fazit: Das Gap Year war für mich ein ungemein wertvolles und erfahrungsreiches Jahr, dass ich jedem weiterempfehlen kann. In meinen sehr unterschiedlichen Einsatzbereichen konnte ich viel dazu lernen und umfassende Eindrücke von der Arbeit in den einzelnen Konzernen gewinnen. Nun habe ich eine deutlich bessere Vorstellung davon, in welchem Bereich ich meine berufliche Zukunft sehe.

Bertelsmann

Name: Philipp Loick
Studium: Bachelor an der School of Business and Economics der Universität Maastricht
Alter: 21

Nach dem Abschluss meines Bachelor-Studiums an der Universität Maastricht in den Niederlanden war es mir wichtig, das Wissen aus dem Studium mit praktischen Erfahrugen zu bereichern. Das Gap-Year Programm bot dafür die ideale Möglichkeit.

Mein Gap-Year sollte Stationen bei zwei Unternehmen an drei Orten umfassen. Los ging es im September 2013 bei Henkel in Düsseldorf. Drei Monate bis Ende November habe ich dort im CFO Office gearbeitet, der Stabsstelle des Finanzchefs, an einigen spannenden strategischen Themen.

Ab Dezember folgte dann die zweite Station bei Bertelsmann in der Abteilung Corporate Controlling & Strategy – eine der zentralen Abteilungen, wenn es um wesentliche strategische und finanzielle Fragestellungen bei Bertelsmann geht. In meinen fünf Monaten – ich habe zwischendurch das Praktikum für anderthalb Monate verlängert, auch das ist möglich im Gap-Year-Programm – habe ich Investitionsanträge der verschiedenen Tochterunternehmen von Bertelsmann bearbeitet und beurteilt und dadurch viele Einblicke in die deutsche und internationale Medienlandschaft bekommen – von der Druckindustrie über Zeitschriften hin zu den neuen Geschäften von Bertelsmann im Bildungsbereich. Auch an einigen interessanten strategischen Projekten durfte ich mitarbeiten. Was mir dabei besonders gut gefallen hat, war die Arbeit in einem Team von hochmotivierten und fachlich starken Mitarbeitern, die mich voll in Projekte involviert haben. Während meiner ganzen Zeit in Gütersloh wurde mir ein Mentor aus der Abteilung zur Seite gestellt, der mich hervorragend gefördert hat und von dem ich viel lernen konnte.

Nach dem Abschluss meines Praktikums in Gütersloh im Mai bot mir Bertelsmann an, für ein zehnwöchiges Anschlusspraktikum nach New York zu gehen. Diese Möglichkeit nahm ich natürlich gerne an. In New York unterstützte ich das Team Corporate Development – New Businesses in der Umsetzung von Bertelsmann’s Bildungsstrategie. In einem kleinen Team analysierten wir Unternehmen und führten verschiedene Gespräche mit dem Management dieser Unternehmen. Wir waren ein kleines Team, sodass es sich eher nach Start-up als nach Konzern anfühlte und ich voll in die Arbeit involviert wurde.

Vor dem Gap-Year Programm plante ich fest die Aufnahme eines Masterstudiums im Anschluss an das Jahr. Die University of Cambridge hatte mir schon einen Studienplatz ab dem folgenden Herbst angeboten. Die Arbeit bei Bertelsmann hat mich allerdings so begeistert, dass ich ab dem Herbst fest bei Bertelsmann in New York anfangen werde. Den Master werde ich erst nach einiger Zeit Berufserfahrung absolvieren. Auch das ist ein großes Plus des Gap-Year Programms: Die Öffnung neuer Perspektiven, die ich vorher nicht in Erwägung gezogen hatte.

McKinsey & Company

Name: Caroline Valentina Grau
Studium: Technologie- und Managementorientierte Betriebswirtschaftslehre (B.Sc) an der Technischen Universität München
Alter: 24

Als ich von dem GapYear-Programm hörte, wusste ich sofort: Das ist genau das Richtige für mich. Von Einblicken in verschiedene Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen war die Rede – perfekt, um erste Eindrücke von verschiedenen Jobmöglichkeiten zu erhalten und vor Beginn des Master- Studiums sicherzugehen, mit der Wahl des Faches und der Universität den richtigen Weg einzuschlagen. Ich bewarb mich und konnte mich am Ende über die Zusage freuen. Als Gap-Year-Stationen wählte ich Praktika bei McKinsey und Henkel. Anstelle eines dritten Praktikums entschied ich mich für ein Auslandssemester an einer Pariser Universität, um einen Sprachkurs in Französisch zu belegen.

Die erste Station verbrachte ich bei McKinsey. Dort begann mein Praktikum mit einer Einführungsveranstaltung im Kölner Büro. Außerdem erhielt ich Informationen zu meinem ersten Beratungsprojekt. Und das hatte es in sich: Ich durfte bereits am Ende meiner ersten Woche nach Südafrika fliegen. Dort sollte ich ein Projektteam im Energiesektor in der Nähe von Johannesburg unterstützen. Also hieß es Koffer packen und kaum war ich in Südafrika angekommen, war ich auch schon ein vollständiges Teammitglied. Ich erhielt meinen eigenen Verantwortungsbereich und war zuständig für eine Abteilung mit über 40 Mitarbeitern des Klienten. Ich berichtete Analyseergebnisse und Vorschläge direkt an den Leiter des Gesamtprojektes.

Dabei habe ich vor allem die spezielle Art, wie McKinsey an konkrete Probleme herangeht und diese strukturiert, kennengelernt. Mein ganzes Team hat mich hilfsbereit unterstützt. Gegen Ende des Praktikums hatte ich ein sehr ausführliches Abschlussgespräch.

In meinem Gap Year habe ich unglaublich viel Auslandserfahrung gewonnen und unterschiedliche Unternehmenskulturen und Arbeitsweisen kennengelernt. Das Programm hat mich bei der Suche nach meinem Berufswunsch eindeutig weitergebracht. Für mich war nach diesen Erfahrungen klar, zum Wintersemester das Master-Studium an der TU München zu beginnen – und anschließend hoffentlich bei einem der Gap- Year-Unternehmen einzusteigen. Erste konkrete Gespräche habe ich dazu schon geführt.